<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=701837490009717&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">
Artikel teilen:

Jetzt im Video: Stolperfallen im Social- und Affiliate-Marketing: Torben Sominka erklärt, worauf Sie achten müssen!

Stolperfallen_Affiliate_eShop Summit_Title_klein

Anstatt die klassische Werbeabrechnungsmethode CPM (Cost-Per-Mille bzw. Cost per Thousand Views) zu verwenden, bei der der Werbetreibende pro 1.000 erreichten Kontakten bezahlt, setzen immer mehr Onlineshops auf Perfomance Marketing. Bei dieser Form der Werbung wird erst für eine messbare Reaktion des Nutzers eine Provision gezahlt, zum Beispiel, wenn dieser die Werbung tatsächlich gesehen oder gar angeklickt hat. Doch auch wenn dieser Ansatz auf den ersten Blick sehr vielversprechend klingt, steckt der Teufel wie so oft im Detail: Während der Händler beim PostClick-Verfahren nur für tatsächlich erfolgte Klicks bezahlt, sieht die Sache zum Beispiel beim PostView-Verfahren nämlich schon ganz anders aus.

Der Name „PostView“ suggeriert zwar, dass erst für tatsächlich betrachtete Werbung eine Provision fällig wird, dies muss jedoch nicht zwingend der Fall sein. Der Grund dafür liegt in der verwendeten Technik: Besucht ein potentieller Käufer eine Website, auf der ein Werbebanner geschaltet ist, wird ihm ein Cookie gesteckt, der die Information enthält, dass die angezeigte Werbung gesehen wurde. Oftmals befindet sich die betreffende Werbung aber erst ganz unten auf der Seite („below the fold“), an einem Ort also, den der potentielle Kunde eventuell (oder sogar wahrscheinlich) gar nicht gesehen hat. Besucht er jetzt den beworbenen Shop und gibt eine Bestellung auf, ist vom Shopbetreiber eine Provision an den Werber zu entrichten. Obwohl die Werbung also nicht gesehen wurde und damit auch keinen Beitrag zur Kaufentscheidung geleistet hat, muss der Onlineshop für die gezeigte (bzw. nur geladene!) Werbung zahlen. Aus einem Direct-Kunden, der für den Onlineshop kostenlos ist, wird so ein vermeintlicher PostView-Kunde, der das Unternehmen Geld kostet.

 

 

Wie diese und andere kostspielige Effekte verhindert und damit die Risiken des Social- und Affiliate-Marketing minimiert werden können, sodass Sie als Händler Ihr Werbebudget tatsächlich profitmaximierend einsetzen, erklärte Torben Sominka in seinem Vortrag auf dem eShop Summit 2015.

 

Artikel teilen:
    

Verwandte Beiträge

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Business Application Research Centers‘ (BARC)...

Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Business Intelligence (BI) sowie Best Practices...

Commerce Reporting Standard Workshop Der Commerce Reporting Standard ist ein...

Passend zum Jahreswechsel ist es wie immer an der Zeit, die Glaskugel hervorzuholen...

Einen Kommentar verfassen

Updates erhalten